|
Jetzt haben wir es, unser langersehntes Abitur. Zwischen dem 03. und 09. Mai 2000 waren die
schriftlichen Abiarbeiten angesetzt. Alles im allem verliefen diese wohl so wie jedes
Jahr - ein Millenium-Abi ist also doch nichts besonderes. Wie immer also Plätze auslosen,
Umschlag mit den Aufgaben öffnen und anfangen. Die Ergebnisse gab es am 05.06. und somit
begann die Rechnerei, wie viele Punkte denn nun im mündlichen Abi noch benötigt werden
um den einen oder den anderen Durchschnitt zu bekommen. Mündliches Abi war am 13. und
14.06. und dann stand es fest, wer es denn nun geschafft hat und wer leider nicht.
Die "Ausfallquote" - so wurde zumindest von Seiten der Schulleitung gesagt - sei
bei uns im Gegensatz zu anderen Jahrgängen sehr gering gewesen. Na, das freut uns doch.
20.06., der Tag unserer Abifeier. Nach den obligatorischen Eröffnungsreden von Schulleiter
und Schulelternbeirat (zur positiven Überraschung aller Anwesenden waren beide Reden recht
kurz) begann unser Programm. Wir verliehen Oskars an Lehrer und einige bekamen Geschenke von
ihren Kursen. Nominierungen und Gewinner der Oskarverleihung kannst du dir
hier ansehen. Auch unsere Village People von der zweiten Abiparty waren wieder mit von der Partie
und gaben ihr YMCA zum Besten. Papa Lerch hielt in diesem Jahr die Hauptabirede. Als krönenden
Abschluss gab es wie immer die Zeugnisse und eine anschließende Sekt-verspritzen-und-Umarm-Szene
auf der Bühne. Natürlich haben wir anschließend noch weiter gefeiert, denn schließlich macht
man nur einmal Abi.
22.06., es will nicht aufhören. Am 19.00 Uhr fand unser Abibankett im Bürgerhaus Maikammer statt.
Eltern, einige Lehrer und natürlich ein Großteil von uns waren versammelt, um sich so richtig den Bauch
vollzuschlagen. Doch was wäre ein Abend ohne Pannen, irgendwann viel uns auf, dass weder Dessertteller
noch Kuchengabeln da waren. Aber die haben wir noch irgendwie auftreiben können. Nachdem Eltern
und Lehrer ins Bettchen gegangen sind hatten wir dann noch richtig viel Spaß beim Feiern. Alles in allem ein
gelungener Abschluss der Schulzeit, auch wenn immer wieder das Thema aufkam, dass man die meisten Leute
aus dem Jahrgang schnell vermissen wird. Aber wer weiß, vielleicht heißt es ja schon in einem
Jahr wieder: auf nach Gerademer, zur ersten Abi-Revival-Fahrt.
|